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Vorstellung in Eisenbahn-Journal 03 und 04/2006
 

MEJ03_054_061.pdf

 

MEJ04_058_063.pdf
 

Quelle:
Verlagsgruppe Bahn GmbH
Redaktion Eisenbahn Journal
Am Fohlenhof 9a
82244 Fürstenfeldbruck

Vorstellung der Vereinsanlage in MIBA April2005

H0-Anlage nach dem Vorbild der Steinachtalbahn

Mit der Karussellbahn durchs Coburger Land

„Bei der neuen Modulanlage der Eisenbahnfreunde Steinachtalbahn-

Coburg stand die Darstellung von Gebäuden und Gleisanlagen

der einzelnen Bahnhöfe neben einer möglichst getreuen

Gestaltung der landschaftlichen Gegebenheiten im Vordergrund.“

Rolf Knipper stellt diese sehenswerte Anlage vor.

Titel MIBA April 2005.pdf

Anlagenbeschreibung_MIBA.pdf

Quelle:

MIBA-Verlag

Verlagsgruppe Bahn GmbH

Senefelderstr. 11

90409 Nürnberg

 

Bericht über der Teilnahme unserer Anlage an der Intermodellbau,

Dortmund in EM Juni 2005

 

Beitrag_em_06_2005.pdf

 

Quelle:

Alba Publikationen

Alf Teloeken GmbH & Co. KG

Willstätterstraße 9

40549 Düsseldorf

 

Bauprojekt: Neubau der Vereinsanlage „Steinachtalbahn“

Ziel:

Bau genormter Module von Teilstrecken

nach Vorbild der Steinachtalbahn

Ebersdorf b. Cob.– Weidhausen – Hof –

Steinach – Fürth am Berg

 

Nachbildung von Bahnanlagen und

Gebäuden (Empfangsgebäude, Lok- u.

Güterschuppen etc.) einzelner Bahnhöfe,

Nachempfinden der landschaftlichen

Gegebenheiten.

 

Darstellung des Zugbetriebes in der Epoche

III und IV (mit Lokbaureihen 64, 86, V80,

V100 und Vt 95).

 

Maßstab/System: H0 (1:87)

 

Bauabschnitte:

                                              

 

Bauabschnitt I – Bahnhof Hof-Steinach, Zustand der

Gleisanlagen 60er Jahre

Fertigstellung: Herbst/Winter 2001/2002

                                              

Bauabschnitt II – Strecke Hof-Steinach –  Fürth am Berg

Fertigstellung: Herbst 2002

 

Bauabschnitt III -       Bahnhof Fürth am Berg mit Grenze

Fertigstellung: Herbst 2002                       

 

Bauabschnitt IV– Freie Strecke Mödlitz – Leutendorf – Hof-

Steinach Fertigstellung: teilweise Herbst 2003

 

Bauabschnitt V – Bahnhof Mödlitz

Bauabschnitt VI – Freie Strecke Weidhausen – Mödlitz

 
Die Steinachtalbahn - Vorbild und Modell

 

Vorbild

 

Die im Volksmund als „Steinachtalbahn“ bekannte Nebenbahnstrecke führte von Ebersdorf b. Cob. über Weidhausen und Hof-Steinach nach Neustadt b. Cob.. Den Zusatz „Steinachtalbahn“ erhielt die Strecke, da sie ab Leutendorf dem Lauf der aus Thüringen kommenden Steinach folgte. Zusammen mit der Hauptbahn Coburg – Sonneberg bildete sie eine Art Ringbahn und erhielt deshalb auch den Namen „Karussellbahn“ im Hinblick auf die durchgehenden Zugverbindungen Coburg – Hof-Steinach – Neustadt b. Cob. – Coburg. Der Bahnhof Hof-Steinach war als Betriebsmittelpunkt der größte Unterwegsbahnhof und besaß auch eine Lokstation als Außenstelle des Bahnbetriebswerkes Coburg.

Die Strecke wurde in zwei Teilstücken eröffnet:

01.08.1901: Ebersdorf b. Cob. – Weidhausen

01.11.1920: Weidhausen – Neustadt b. Cob.

Die lange Zeit zwischen der Eröffnung des ersten und des zweiten Streckenabschnittes spiegelte sich auch in der Gestaltung der Bahnhofsgebäude wieder: So wurden die Bahnhöfe auf dem Abschnitt bis Weidhausen in rotem Ziegelstein errichtet, die späteren Gebäude in markanter Fachwerkbauweise.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Bahnlinie zwischen Fürth am Berg und Neustadt b. Cob. durch die Zonengrenze (spätere DDR-Grenze) unterbrochen. Fortan verkehrten die Züge nur noch bis Fürth am Berg, das kurze Teilstück von Neustadt b. Cob. bis Neustadt-Süd verblieb als Anschlussgleis. Auf Gebiet der DDR verblieb das Streckenstück mit dem Bahnhof Heubisch-Mupperg.

Zum 1. Juni 1975 stellte die Deutsche Bundesbahn den Personenverkehr nach Fürth am Berg ein. Fortan rollte nur noch der Güterzug bis Hof-Steinach und darüber hinaus im Auslaufbetrieb bis Wörlsdorf-Hassenberg. Nach Fürth am Berg gelangten bis 1986 noch sporadisch einzelne Güterwagen mit Landmaschinen. Der Auslaufbetrieb bis Wörlsdorf-Hassenberg endete im Mai 1989 (offizieller Einstellungstermin 31.12.1988). Der Güterverkehr auf dem verbliebenen 17,8 km langen Teilstück bis Hof-Steinach endete am 31. Mai 1992.

 

Der Rückbau der Bahnstrecke erfolgte in mehreren Teilen, so Anfang 1988 zwischen Wörlsdorf und Fürth und im Herbst 1990 von Hof-Steinach bis Wörlsdorf. Im Herbst 1992 wurde der Bahnhof Hof-Steinach zurückgebaut, das Streckenstück von Weidhausen bis Hof-Steinach folgte ein Jahr später. Der Abbau des letzten Abschnittes von Ebersdorf b. Cob. bis Weidhausen geschah im Jahr 2000, nachdem sich eine geplante Reaktivierung zerschlagen hatte.

   

Die gesamte wechselvolle Geschichte der Bahnlinie findet sich in den Büchern „Die

Steinachtalbahn“ und „Eisenbahn im Coburger Land“

 

Modell

Das Interesse der Eisenbahnfreunde Steinachtalbahn-Coburg gilt seit Jahren der

mittlerweile aus der Landschaft verschwundenen Bahnstrecke. Dies spiegelt sich auch im

Vereinsnamen wieder. Die vom Verein durchgeführten zahlreichen Sonderfahrten auf der

Strecke in den 1980er und 1990er Jahr bleiben unvergessen.

 

Bereits 1989 wurde mit dem Bau der ersten Teilstücke der Steinachtalbahn begonnen. Bis

1992 konnten insgesamt fast 13 Meter Streckenlänge dem Original nachempfunden

werden. Die Fachzeitschrift „MIBA“ stellte die Anlage in ihrer Ausgabe November 1992

ausführlich vor. 

 

Die im Wechselstrom-System betriebene Anlage wurde in den Folgejahren auf zahlreichen

Ausstellungen präsentiert. Der häufige

Transport und oft wechselnde Lagerstätten

hinterließen jedoch im Laufe der Zeit

deutliche Spuren. Zudem nahm die Anlage

durch nicht genormte Module sehr viel Platz

in Anspruch.

 

So entschloss man sich im Herbst 2000 zum

Neubau der Anlage. Dabei wurde auch gleich

das Stromsystem (jetzt Gleichstrom)

gewechselt. Dies ermöglichte den Einsatz

maßstäblicher Gleisprofile mit Nachbildung

der beim Original vorhandenen

Stahlschwellen (mit Ausnahme von

Holzschwellen im Bahnhof Fürth am Berg).

Die Schwerpunkte beim Modell sind wie folgt:

Ziel ist es, die Anlage relativ

platzsparend in U- bzw. später O-Form zu

bauen. Desweiteren sollen die Bahnhöfe mit

Einschränkungen sowohl in Hinsicht auf Gleisanlagen und Gebäude möglichst originalgetreu

nachempfunden werden. Die freie Strecke soll in Anlehnung an die landschaftlichen Gegebenheiten

großzügiger gestaltet werden, jedoch den Charakter der dortigen Landschaft wiedergeben

(hinsichtlich Flußverlauf, Erhebungen etc.).

 

Die Anlage wird digital gesteuert. Zum Einsatz kommen die Lokomotiven und

Zuggarnituren der Epoche III und frühen Epoche IV mit den Lokbaureihen 64, 86, V80,

V100 und Schienenbus.

Die wichtigsten Daten:

 

Streckenlänge*:

 

ca. 20 Meter
Anzahl der Module (je200 x 80 cm)*:

13 (derzeit 10)

*bei Fertigstellung Mödlitz – Fürth am Berg

Anlagenlänge:

 

2 x 11 m Länge, 4 m Breite
Gleismaterial (Spur H0):

 

Tillig-Elite-Gleis (Holz- und Stahlschwellen
Fahrzeuge:

 

Lokomotiven ROCO (V80, V100, VT98),

Fleischmann (64, 86), Wagen ROCO

Gebäude:

 

Bahnhofsgebäude – Eigenbau, Sonstige

Häuser: Kibri, Vollmer, Faller, Auhagen

 

Landschaftsgestaltung:

 

Geländebaumasse von Hof GbR, Beflockung und Bäume von Heki, Heico, Busch, Silflor, Woodland
Betrieb:

ROCO-Digital

 

 
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